Helft den Opfern in Haiti!

Die Trümmer auf den Straßen von Port-au-Prince versperren viele Wege © Reuters/Jorge Silva, courtesy <a href="http://www.alertnet.org" target="_blank">www.alertnet.org</a>
Berge von Trümmern auf den Straßen, die den Einwohnern und Hilfsorganisationen die Wege versperren

Die Lage in Haiti

Geschätzte 200.000 Opfer, fast alle Gebäude zerstört oder beschädigt – die Situation nach dem Erdbeben in Haiti ist alarmierend. Das Erdbeben mit der Stärke 7 auf der Richter-Skala hat am Dienstag, den 12. Januar, gegen 17 Uhr Ortszeit das Land getroffen. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Port-au-Prince, die über zwei Millionen Einwohner hat.

Es handelt sich um das schlimmste Erdbeben in Haiti seit über 200 Jahren. Die Opferzahl wird auf 200.000 Menschen geschätzt. Laut den haitianischen Behörden gibt es etwa 250.000 Verletzte und 1,5 Millionen Menschen sind obdachlos geworden – ihnen muss also dringend geholfen werden.

Handicap International ist seit dem Zyklon im Sommer 2008 im Land aktiv. In Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) koordinieren wir dort mit 45 Allrad-Lastwagen die Verteilung von Nahrungsmitteln, Wasser und weiteren Hilfsmitteln. Dadurch können nun schnellstmöglich Lebensmittel und Hilfspakete verteilt und die Verletzten versorgt werden.

Außerdem wurden schon mehrere Tonnen Material, zum Beispiel Rollstühle, Prothesen, Korsetts und Gehhilfen von Handicap International nach Haiti transportiert. Ab Montag, 18. Januar, wird das Material in Haitis Krankenhäusern verteilt. Eine weitere Fracht von 1,5 Tonnen ist bereits in Haiti angekommen.

 

Unsere Nothilfeexpertin Aleema Shivja bei der Versorgung von verletzten Kindern © Handicap International
Unsere Nothilfeexpertin Aleema Shivja

Unser Team vor Ort

Unser Team besteht aus ca. 100 Mitarbeitern, die schon vor dem Erdbeben in Haiti aktiv waren. Dazu sind noch weitere Nothilfeexperten, Logistiker, Ärzte und Physiotherapeuten nach Haiti geschickt worden und wir haben haitianisches Gesundheitspersonal rekrutiert, das in sechs Krankenhäusern und vier besonders betroffenen Vierteln arbeitet.

Seit Montag, den 18. Januar sind sechs mobile medizinische Teams von Handicap International in den am meisten betroffenen Regionen von Port-au-Prince unterwegs. Direkt vor Ort werden medizinische Sofortmaßnahmen durchgeführt, um den Zustand der Verletzten zu stabilisieren, die in den meisten Fällen keinerlei Zugang zu Krankenhäusern und medizinischer Behandlung haben.

Was könnt ihr tun, um den Opfern zu helfen?

Sicher werdet ihr euch fragen, was das ganze mit euch zu tun hat. Doch auch ihr könnt ganz einfach helfen! Fordert die Menschen in eurer Umgebung zu Spenden auf: Ob Eltern, Verwandte, Freunde oder Bekannte - jeder wird dafür Verständnis haben, dass ihr Spenden für Haiti sammeln wollt, um unsere Arbeit für die Verletzten vor Ort zu unterstützen!

Natürlich könnt ihr auch eine Aktion an eurer Schule starten - durch einfaches Spenden sammeln oder eine Benefizaktion damit könnt ihr besonders viel für die Opfer tun.

Bei uns könnt ihr ganz einfach unsere Spendendosen oder Rubbelbögen anfordern, mit denen das Sammeln einfacher wird und mehr Spaß macht.

Meldet euch einfach bei uns, wir freuen uns über jede kleine Unterstützung!

E-Mail: rgrund(at)handicap-international.de

 

Stand: 01/ 2010

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