Eine Lehrerin erklärt, auf was man besonders aufpassen muss, damit man die Gefahren erkennt. © U. Meissner für Handicap International
Minenaufklärung in einer Schule im Libanon

Die vier Freunde Hussein, Mohammed, Abbas und Hassan aus einem kleinen Dorf im Südlibanon haben den Krieg glücklich überstanden. Es sind aufgeweckte Jungs, zwischen 10 und 12 Jahre alt. Sie leben nahe der libanesisch-israelischen Grenze in einem Gebiet, über dem im August 2006 besonders viele Streubomben niederfielen. Hussein, Mohammed, Abbas und Hassan meinen, dass sie alles über Streubomben wissen. Sie haben große Warnplakate gelesen und ihre Eltern haben ihnen erzählt, wie gefährlich diese Cluster Bombs sind. Und gleich am ersten Schultag nach dem Krieg hat die Lehrerin ihnen mit Fotos gezeigt, wie tödlich es sein kann, wenn jemand eine solche Minibombe anfasst und dass sie es dem Militär melden sollen, wenn sie eine entdecken. Neugierige Jungs wie unsere vier Freunde haben großen Spaß daran, nach der Schule aus sicherer Entfernung zuzuschauen, wie riesige Bagger den Schutt von zerstörten Häusern wegräumen. Aus sicherer Entfernung vor allem deshalb, weil unter dem Gewicht der Baggerschaufeln immer wieder Blindgänger von Granaten oder Streubomben explodieren.

Stand: 11/2008

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